Da ich in Sydney die ersten zwei Nächte per airbnb untergebracht war und meine Unterkunft in der Nähe von Bondi lag, bin ich am Samstag (28.02.) einen Teil des Great Coastals Walks abgewandert. Eigentlich dauert der Walk insgesamt sieben Tage, aber die hatte ich leider nicht… ich komme gerade eh ziemlich ins Schleudern mit meiner Zeitplanung, bin zu lange in Sydney geblieben. Starten kann man dann im Norden von Sydney und läuft dann bis in den Süden der Stadt zum Royal National Park. Aber wie gesagt, keine Zeit, keine Zeit: Also nur das Stück von Coogee bis Bondi gelaufen: Aber das hinterlässt schon einen zauberhaften Eindruck!

Auf der Strecke direkt entlang der Küste kommt man an den Stränden Clovelly, Bronte und Tamarama vorbei und kann jeweils am Strand liegen, an den Promenaden rumschlendern oder einfach die Aussicht genießen – denn die ist bombastisch! Beeindruckt war ich (Stefan, Achtung!) vom Friedhof, der direkt aufs Meer gerichtet ist. Das nenne ich mal einen „Room with a view“! Aber im Ernst: Warum auf einem abgelegenen Friedhof liegen, wenn es auch so geht?! Fand ich gut!

Ich hätte mich natürlich wieder (da wir gerade von Friedhof sprechen) zu Tode fotografieren können. Es ist zu Recht eine der schönsten innerstädtischen Wanderungen der Welt. Leider wird das mit den Fotos jetzt etwas weniger werden: Nachdem ich erst meinen Laptop im Flieger vergessen, aber Gott sei Dank wiederbekommen habe, habe ich heute (04.03.) beim Canyoning meine Kamera irgendwo im Busch der Blue Mountains verloren. Doch dazu zu gegebenen Zeitpunkt mehr. In Bondi angekommen, habe ich mir einen frischen Erdbeer-Smoothie gegönnt, am Wasser gesessen, den Jungs beim Skaten zugeschaut (echt gute Skater dabei!) und mich wieder einmal darüber gefreut, dass ich diesen bisher so unfassbar tollen Trip machen kann! Danke Boomerang Reisen, danke Andreas, danke Frau Lenz, danke Anne! Und hier nun die Bilder vom Great Coastal Walk, unter anderem mit Australiern bei ihren Wochenendbeschäftigungen (Beach-Volleyball, Outdoor-Bowling mit Blick aufs Meer – wie geil ist das bitte?! -, Fischfang und Fischzerlegung, Bootsmotorensäuberung, die seltsamsten Strandspiele spielen usw.) Die Australier wissen, wie man seine Freizeit gestaltet, so viel ist klar!