• Unglaubliche Farben im Francois Peron-Natinoalpark

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Sydney! Oder: Meine neue große Liebe!

Eines ist mir in Sydney klar geworden: Mein Leben verbringe ich in einer Hafenstadt oder am Meer! Seit Jahren verknallt in Hamburg, total vernarrt in Rio de Janeiro, heimlich verliebt in Stockholm und jetzt habe ich eine neue große Liebe: SYDNEY! Und wer sagt denn, man könne nur eine Stadt lieben?!? Ich hatte mich wirklich auf Sydney gefreut, so viel Positives habe ich über diesen Ort gehört. Und wer kennt es nicht, das berühmte Opernhaus, die Harbour Bridge und die Bilder aus dem Fernsehen, wenn Sydney zu den ersten gehört, die ins neue Jahr feiern und 7 Tonnen Böller für ca. 7 Millionen Euro von der Harbour Bridge in den Himmel schießen?! Hach, meine Erwartungen wurden übertroffen, bei Weitem! Still und heimlich grübele ich schon in den Tiefen meines Hirns, wie ich einige Monate Arbeit mit einem Aufenthalt in Sydney verbinden kann… Kommt Zeit, kommt Rat und Lösung!

Freitag landete ich in der größten Stadt des Landes – schon beim Anflug erhaschte ich einen Blick auf Opernhaus und Harbour Bridge sowie auf all die Buchten und Strände, die die Stadt umgeben. Bis ich dann aber in meiner airbnb Unterkunft ankam, (Hostels waren an dem Wochenende ausgebucht und Hotels so unfassbar teuer…), war es schon dunkel und ich war ziemlich kaputt, aber meine berühmten Hummeln im Hintern traten mir dann doch ordentlich in selbigen und so machte ich mich mit dem Zug (ist eigentlich wie eine U-Bahn, aber eben nicht komplett unterirdisch) auf den Weg in die Innenstadt. Und schon als ich ausstieg, hatte ich dieses gefährliche Gefühl, das ich bereits einige wenige Male in meinem Leben hatte: Sydney ist eine Stadt zum Hängenbleiben. Grün, Wasser, Strände – gut, die sah ich mitten in der Stadt eher nicht – kosmopolitisch, alles, was man braucht, ist da. Und dazu: Sehr sicher! Ich stieg also mitten in der Stadt aus und machte mich auf den Weg Richtung Hafen – ich wollte nur einen Blick auf das Opernhaus werfen. Langsam näherte ich mich und: Ich war echt aufgeregt! Vorbei am Royal Botanical Garden und langsam sah ich schon eine der Muscheln… Und auf einmal tauchte es auf, wie im Fernsehen und wie von der Postkarte: Das von Jorn Utzon entworfene, total verrückte Konstrukt! Jede Stadt braucht seine Elbphilharmonie! Doch dazu an einem anderen Punkt mehr.

Da stand ich nun, mitten in dieser schönen Stadt, schaute auf das Opernhaus, die Sydney Harbour Bridge und auf die Diamond Princess, die in diesem Moment laut hupend den Hafen verließ (Sydneys Hafen ist ein natürlicher Hafen und tief genug, dass die Meeresriesen geradezu bis an den Circular Quay mitten in der Stadt navigieren können). Ganz ehrlich: Ich hatte Pipi in den Augen! Selten hat mich der Anblick einer Stadt so sehr in den Bann gezogen und meine Lust darauf, diese Stadt zu erkunden, wurde sekündlich größer. Nach gefühlt 100 Fotos mit demselben Motiv machte ich mich auf den Weg zurück nach Hause, beladen mit einer Kugel feinstem Eis und einer riesigen Vorfreude auf die kommenden Tage! Wie gut, dass ich meinen Aufenthalt schon im Vorwege verlängert hatte – und selbst diese 3,5 Tage sollten noch viel zu wenig sein. Dabei tun mir noch jetzt die Füße weh von all den Erkundungen, die ich vorgenommen habe an den ca. 12 – 14 Stunden, die ich jeden Tag durch die Stadt getigert bin)! To be continued… und keine Sorge: Jedem, der es nicht hören will, werde ich noch mindestens 100 Mal sagen, wie toll Sydney ist (ach ja, und wie toll teuer – AUTSCH!).

5 Tage im Outback mit WAYOUTBACK! Oder: Teil 2 – Unerwartete Überraschungen!

Der dritte Tag meines Outback-Abenteuers endete mehr oder weniger damit, dass sich ABBA und auch die Mehrheit der restlichen Gruppe von uns verabschiedete. Somit waren wir inklusive Joe, unserem Guide, noch zu fünft, hervorragend! Unser Camp des Tages war Glen Helen und es war traumhaft. Gut, meine Definition von traumhaft würde sicherlich nicht bei jedem auf Verständnis stoßen, aber das Camp war echt schön und im „Hinterhof“ gab es schon wieder einen natürlichen Pool, in den in ich mich gleich stürzte. Ah, Moment, nicht gleich, erst habe ich in den „Barracken“ der Mitarbeiterzimmer ein paar Dinge im Internet erledigt, da mich der kanadische Work & Traveller netterweise auf dem Mitarbeitergelände ins Internet gelassen hat – das für Gäste war kaputt. Oh man, die Jungs und Mädels hausen da schon echt einfach, Hut ab! Aber Brock, der Kanadier, war total glücklich über seine drei Monate in Glen Helen und nachdem ich den „Pool“ gesehen hatte, konnte ich es verstehen.

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5 Tage im Outback mit WAYOUTBACK! Oder: Teil 1 – die ersten drei Tage mit ABBA

ABBA scheint mich zu verfolgen! Erst das schlechte Medley auf dem Booz Cruise und jetzt waren sie auch noch mit im Outback. Naja, nicht ganz, aber fast! Am Samstagmorgen brachten Stefan und ich unser rollendes Hotel (aka Apollo Adventure Camper) wieder zurück und verabschiedeten uns schweren Herzens von unserem Gefährt, das uns drei Wochen und ca. 5.000 km lang ein zuverlässiges Transportmittel und eine komfortable Unterkunft gewesen war. Kein Reifenwechsel, keine Panne, nichts – echt super! Danach ging es für uns beide zum Flughafen: Stefan fuhr für zwei weitere Tage noch mal nach Perth rein und für mich ging der Flieger nach Alice Springs. Outback, here I come!

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Weintour im Swan Valley. Oder: Kaffeeklatsch auf dem Booz Cruise!

Nachdem wir am Donnerstag unsere geplante Weintour nicht mehr machen konnten, buchten wir diese also für Freitag – und das war auch gut so! Netterweise sind wir direkt an unserem Campingplatz abgeholt worden. Wir stiegen in den Bus und…. grmpf… Wollten wir in Margaret River noch mit dem Mountainbike durch die Weinberge düsen, müssen wir uns für das Swan Valley tatsächlich als „window lickers“ outen. Mit ca. 15 weiteren Touris wurden wir von unserem Guide und Fahrer Phil von einem Weingut zum nächsten gekarrt, hatten wundervolle Namensschilder auf unseren Shirts und kamen uns doch ein wenig vor wie auf einer Kaffeefahrt. Heimlich erwartete ich schon den Verkauf qualitativ hochwertiger Heizdecken…

 

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Segeln mitten in der Stadt – geht nicht nur in Hamburg!

WOW! Wer hätte gedacht, dass aus einem „Fall back Plan“ eine so tolle Aktion werden würde?! Wir sind am Mittwoch aus dem Norden – ziemlich verrückt – ca. 1.200 km nach Perth durchgefahren. Unser Gedanke dabei war, lieber einen kaputten Tag im Auto zu verbringen als zwei halbe Tage und auf halber Strecke mitten im Outback im Nowhere zu hängen und dort nicht viel machen zu können (naja, eine Mine hätten wir uns anschauen können, aber meine Begeisterung hielt sich in Grenzen…). Zudem hatte Stefan am Donnerstag Geburtstag, ein weiterer Grund, nicht nur Auto zu fahren, sondern etwas Cooles zu machen.

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Findet Nemo Teil II. Oder: Wir bekommen vom Ningaloo Reef einfach nicht genug!

Wir waren so unfassbar begeistert von der Unterwasserwelt des Ningaloo Reefs, dass wir gleich noch eine Tour gemacht haben – dieses Mal mit Coral Bay Ecotours (http://www.coralbayecotours.com.au). Wir wussten ja schon, was wir erwarten konnten, doch auch beim zweiten Besuch des riesigen Riffs blieb uns vor Staunen der Mund offen stehen. Naja, nicht wortwörtlich, das wäre unter Wasser kritisch geworden…

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Karijini-Nationalpark! Oder: Der schönste Backofen der Welt …

Vorab einmal eine Hintergrundinformation zu meiner Reiseroute: Ich habe mich ganz bewusst dagegen entschieden, Queensland im Nordosten des Landes zu besuchen. Auch, wenn dort wirklich jeder hinfährt und wirklich jeder zu mir gesagt hat: „WAAAAAS, du machst die Ostküste nicht?!?“ Nein, mache ich nicht, denn mein Körper braucht keine Temperaturen über 35 Grad mit tropischer Hitze. Deswegen geht es an der Ostküste Richtung Süden bzw. Südwesten ab Sydney – zwar noch warm, aber gemäßigter. Ich habe Angst, dass mir sonst mein Hirn auf Niedrigtemperatur langsam, aber sicher durchgegart wird.

 

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Coral Bay – unser Highlight bisher!

Auch wenn ich es im vorigen Beitrag schon geschrieben hatte, Coral Bay am Ningaloo Reef ist unser Favorite bisher. Deswegen haben wir uns den nächsten und auch nördlichsten Stop Exmouth gespart und sind vier Nächte hier geblieben. Wir haben es nicht bereut. Bevor es morgen in den Backofen “Inland” geht, hier noch ein paar Eindrücke aus Coral Bay – LOVE IT!

Findet Nemo! Oder: Schwimmen mit Haien, Mantarochen und Meeresschildkröten

Auch wenn man denken könnte, dass jeder Tag ein Highligh-Tag ist, heute war ein RICHTIGER Highlight-Tag! Wie sind Donnerstagabend (13.02.) in Coral Bay angekommen und ausnahmsweise waren die Erwartungen hoch! Immerhin hatten uns wirklich alle von diesem „Dorf“ vorgeschwärmt: Tolle Strände, eine wahnsinnige Unterwasserwelt, tolles Wetter! Und wir sollten nicht enttäuscht werden, im Gegenteil!

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Meeting Flipper und ein Tag im Ofen des Francois Peron-Nationalparks

Die Delfine von Monkey Mia sind mittlerweile nicht nur australienweit, sondern weltweit bekannt. Ein allmorgendliches Schauspiel ereignet sich jeden Tag nach einem genauen Ablauf in Monkey Mia. Begonnen hat die Geschichte Anfang der 1960er als eine Urlauberin Delfine am Strand fütterte, die dem Fischerboot ihres Mannes gefolgt waren. In den darauffolgenden Jahren und bis heute breiteten viele Forscher ihre Untersuchungen über die in Monkey Mia lebenden Bottlenose Delfine aus und es entstand ein Ritual. Einige der dort lebenden Säuger (die bis zu 39 Jahre alt sind und seit Jahren an den Strand kommen) lassen sich jeden Morgen gegen 08:00 von den Rangern vor Ort füttern und ziehen damit eine Masse an Menschen an. Wann kann man Flipper schon mal aus derart nächster Nähe begutachten?

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