• Unglaubliche Farben im Francois Peron-Natinoalpark

Rottnest Island – Meet the Quokkas!

Aufgrund eines massiven Buschfeuers im Südwesten des Landes mussten wir leider unsere Tour durch diese Region Westaustraliens abbrechen. Es gab kein Durchkommen bis Albany und es war fraglich, ob und wann wir wieder dorthin gelangen würden. Schweren Herzens ließen wir uns also von den Einheimischen dazu überreden, besser zurück Richtung Norden zu fahren und auf Albany und die gesamte Gegend um Esperance zu verzichten. Somit fällt ein besonders toller der Teil Tour aus, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Aber: Sicherheit geht vor und nachdem wir uns die Warnungen des australischen Fire Departments durchgelesen hatten, musste uns niemand mehr überreden – das hört(e) sich alles andere als gut an und wir hoffen, dass niemand bei dem Feuer zu Schaden kommt. Planänderung war also angesagt und wir entschieden, direkt bis Freemantle zurückzufahren um von dort unsere Tour in den Norden zu starten, für die wir nun ca. fünf Tage mehr Zeit haben würden als geplant. Auch nicht verkehrt.

Außerdem konnten wir dann doch noch Rottnest Island anschauen, was wir unter anderen Umständen ausgelassen hätten. Am Donnerstag ging es also mit dem „Rottnest Express“ von Freemantle nach Rottnest. Da Autos auf der Insel nicht zugelassen sind, haben wir uns schon am Hafen Räder gemietet und sind losgefahren. Toll ist es dort! Ein wunderschöner Strand folgt dem nächsten – sicherlich hätte man ganz entspannt den gesamten Tag faul in der Sonne liegen können. Wir entschieden aber, dass es dafür ja viel zu heiß sei, insbesondere deshalb, weil keine Bäume und somit auch kein Schatten am Strand waren. Tja, und was machen wir stattdessen? Anstatt in der brüllenden Hitze am Strand zu liegen, sind wir lieber in der brüllenden Hitze bei Wind und hügeligem Terrain Rad gefahren… So viel zum Thema „Wir müssen noch viel lernen“… Vollkommen überhitzt und verausgabt haben wir dann zumindest die letzte dreiviertel Stunde doch noch am Strand verbracht und obwohl es zu vermuten wäre, ist der Indische Ozean keine warme Badewanne, sondern durchaus eine ernsthafte Möglichkeit sich abzukühlen.

Außerdem hat sich die Radtour schon aus einem besonderen Grund gelohnt: Wir haben die Quokkas getroffen (nicht zu verwechseln mit den Fokkers). Auf der 11 km langen und 4,5 km breiten Insel lebt die bedrohte Beuteltierart, die auf den ersten Blick wie Mammut-Ratten aussieht, eigentlich aber ein Mini-Känguru ist. Vollkommen zutraulich ließen sie sich von uns streicheln und haben sich wahrscheinlich gefragt, warum wir sie so begaffen.

Insgesamt also ein gelungener Tagesausflug ohne viel Zeit im Auto, den wir jederzeit wieder machen würden! Schon allein wegen der niedlichen Quokkas und der dann doch wirklich schönen, wenn auch anstrengenden, Radtour!

 

1 Comment

  1. hey. bringst du uns so’n ratten – Känguru für leyla mit?

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